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03 Apr
03Apr

Der Großglockner – mit 3.798 Metern der höchste Gipfel Österreichs – ist nicht nur ein Sehnsuchtsziel für Alpinliebhaber, sondern auch ein Ort voller geologischer Schätze. Zwischen Gletschern, Felsen und alpiner Stille wurden hier immer wieder faszinierende Bergkristalle entdeckt.

Doch die Geschichte dieser Faszination reicht noch weiter zurück: Schon vor über 4.000 Jahren durchquerten Menschen diese hochalpine Landschaft. Spuren wie eine Steinaxt und Tierknochen belegen, dass prähistorische Jäger am Fuße des Großglockners rasteten – vielleicht, um sich an den klaren Steinen zu erfreuen oder sie als Tauschobjekte zu nutzen (Quelle: enjoy-osttirol.at).

Besonders in der Umgebung von Kals, Osttirol, kamen außergewöhnlich klare Kristalle zutage – darunter sogar Doppelender mit einem kreisrunden Calcit-Einschluss. Solche Funde zeugen von einzigartigen geologischen Bedingungen und machen die Region zu einem besonderen Ort für Mineraliensammler (Quelle: mineralienatlas.de).

Bergkristall – auch klarer Quarz genannt – gilt seit jeher als Symbol für Reinheit, Klarheit und innere Ruhe. In der spirituellen Welt steht er für Licht und Bewusstsein, in der Naturkunde wurde er früher sogar als „gefrorenes Wasser“ betrachtet.

Der Zauber des Bergkristalls

Ein Fund aus der Natur erinnert uns oft mehr an uns selbst, als es Worte je könnten – und genau das macht den Bergkristall so besonders. Er ist klar, ehrlich und beständig. Vielleicht ist es das, was viele Menschen heute wieder an ihm schätzen.Der Großglockner zeigt: Die Natur schenkt uns nicht nur Ausblicke, sondern auch Einblicke – manchmal in Form eines glitzernden Steins in der Hand.

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